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Pressenews
Freitag, den 24. Dezember 2010 um 15:38 Uhr

Das Nass kommt von oben, von unten, von überall

Radfahrer kämpfen beim RiderMan mit schlechtem Wetter.

  1. Sieger Zdenek Peceny im orangefarbenen Leadertrikot vor Adrian Fingerlin bei der Stadteinfahrt in Donaueschingen gefolgt.

 

 

RADSPORT (rom). Regen und Radsport harmoniert nicht optimal. Mit widrigen Witterungsverhältnissen mussten sich allerdings die rund 462 Teilnehmer des Rothaus RiderMan am Wochenende abfinden. Neuer und "alter" RiderMan ist Zdenek Peceny. Bei den Frauen war Martina Höllige (Team Strassacker) die schnellste Pedaleurin auf den drei Etappen von Freitag bis Sonntag.

Pünktlich zum Einzelzeitfahren am Freitag setzte strömender Regen ein. Schon auf der Startrampe mussten die Radfahrer vorsichtig sein, damit sie nicht gleich auf die Nase fielen. Dauerregen und kühle Temperaturen machten es den mehr als 300 Pedaleuren alles andere als einfach. Einige Zuschauer, die mit Regenschirmen bewaffnet waren, fanden sich im Kurpark ein, um die teils futuristisch verpackten Zeitfahrer zu bestaunen. Der entfernteste Punkt war der Ziegelhof am Stadteingang von Donaueschingen, spätestens hier war kein Teilnehmer mehr trocken. Von oben war es nass, ebenso von unten. Das Nass kam von überall. Schnellster Zeitfahrer war Zdenek Peceny (Seerose Friedrichshafen). Er benötigte 23:39,32 Minuten für die 17,1 Kilometer. Bei den Frauen war Sabine Kratt aus Trossingen Drittschnellste im Zeitfahren. Sie benötigte 27:47,54 Minuten und sicherte sich nach den drei Etappen den dritten Platzi in der Gesamtwertung der Frauen.

Der Samstag wurde zur Königsetappe, nachdem mangels Anmeldungen die lange Strecke am Sonntag gestrichen und nur noch eine Schleife von 68 Kilometern angeboten wurde. Aber auch die 81,5 Kilometer tags zuvor wurden zu einer feuchten Angelegenheit auf der rauen Baar. Der Regen wechselte von stark über leicht wieder zu stark. 221 Fahrer ließen es sich dennoch nicht nehmen, die 81,5 Kilometer unter die Laufräder zu nehmen. In 2:13,29 Stunden siegte im Straßenrennen am Samstag Micula Dematteis aus Italien. Zdenek Peceny, Sieger des Zeitfahrens vom Vortag, wurde 21 Sekunden zurück Dritter. Er blieb jedoch nach der zweiten Etappe in der Zwischenwertung in Führung.

Die Organisatoren hofften auf mehr Starter und besseres Wetter am Sonntag, zumal die Möglichkeit bestand, für diese Etappe nachzumelden. Mit 278 unterschiedlichen Meldungen am Freitag und Samstag waren die Veranstalter unzufrieden. Auch die Zweirad-Messe im Start- und Zielbereich fiel die ersten beiden Tage buchstäblich ins Wasser. Die Startzeit am Sonntag war mit 10.45 Uhr moderat. Angeführt wurde der Tross der 411 Radler von Fahrzeugen der badischen Oldtimerfreunde. Es war zwar trocken, so dass zahlreiche Radfahrer nachgemeldet hatten, Radsport-freundlich war das Wetter dennoch nicht. Denn es war kalt und windig. "Dennoch konnten wir mit den 411 Fahrern vom Sonntag fast wieder 1000 Starts verzeichnen", sagte Veranstalter Kai Sauser, der zwar mit dem gezeigten Sport zufrieden war, nicht aber mit der Besucherresonanz. Das kümmerte zu diesem Zeitpunkt die Fahrer auf der 68-Kilometer-Schleife wenig. "Ich musste die anderen Favoriten im Auge behalten", so der Führende Peceny, der auch im vergangenen Jahr die Gesamtwertung des RiderMan gewonnen hatte. Im Straßenrennen am Sonntag über 68 Kilometer bildete sich die gleiche Spitzengruppe wie schon tags zuvor. "An der zweiten Bergwertung konnten wir dem Feld davonfahren. Überhaupt fand ich die Strecke am Sonntag sehr selektiv", sagte Peceny. Heißester Aspirant auf den Tagessieg war nach den Leistungen vom Vortag erneut der Italiener Micula Dematteis. Er wurde am Ende aber nur Vierter auf dieser dritten Etappe, so dass Peceny Rang drei genügte, um die Drei-Etappen-Wertung erneut zu gewinnen. Sieger des gestrigen Straßenrennens wurde Marek Malusczak (Team Starbikewear Nordrhein Westfalen) in 1:48,16 Stunden. Bei den Frauen belegte Martina Höllige bei allen drei Etappen Rang eins und sicherte sich souverän den Titel "RiderWoman 2010".

Ergebnisse vom RiderMan unter http://www.sauser.de


Tour de Hieber 2010 - Ergebnisse vom Zeitfahren & Basketball

Wir bedanken uns für die zahlreichen Teilnehmer und Besucher der 11.ten Tour de Hieber in Weil am Rhein.

Hier finden Sie die Ergebnisse des Zeitfahrens & die Platzierung der Baskeballmannschaften im Rahmen der Tour de Hieber 2010.

Vorgelegt wurde die Zeit von den beiden Milram-Radprofis Markus Fothen und Luke Roberts sowie dem ehemaligen Radprofi des Team Gerolsteiner Ronny Scholz.

Die Zeiten der Profis wurden jedoch nur gemessen, flossen jedoch nicht in die Gesamtwertung ein.

1.) Markus Fothen : 2,22 min // 44,4 kmh

2.) Ronny Scholz: 2,24 min // 43,8 kmh

3.) Luke Roberts: 2,27 min // 42,9 kmh

Dann folgten die "Amateure", hier das Ergebnis von Platz 1 - 10.

Lukas Krieger und Christoph Christian siegten zeitgleich mit einer Zeit von 2,23 kmh.

1.) Lukas Krieger EROX Racing Team // 2,23 min. // 44,1 kmh

1.) Christoph Christian Team Oris // 2,23 min // 44,1 kmh

3.) Adrian Fingerlin EROX Racing Team // 2,26 min // 43,2 kmh

4.) Günter Asal // 2,29 min // 42,3 kmh

4.) Luciano Sanfilippo // 2,29 min // 42,3 kmh

6.) Ralf Bär RSV Rheinfelden// 2,31 min // 41,7 kmh

7.) Rolf Hilbig // 2,32 min // 41,4 kmh

7.) Balasz Petrusch // 2,32 min // 41,4 kmh

9.) Christian Dietikon // 2,33 min // 41,2 kmh

10.) Mischa Diehm // 2,34 min // 40,9 kmh

10.) Tobias Gdanez // 2,34 min // 40,9 kmh

In der Senioren-Wertung kam es zu folgendem Ergebnis:

1.) Markus Schmidt // 2,33 min // 41,2 kmh

2.) Klaus Kiefer // 2,44 min // 38,4 kmh

3.) Werner Rüd // 2,53 min // 36,4 kmh

4.) Karl-F. Zimmermann // 2,59 min // 35,2 kmh

5.) Bernd Krüger // 3,04 min // 34,3 kmh

6.) Willibald Frey // 3,20 min // 31,5 kmh

7.) Elvira Zimmermann // 3,21 min// 31,4 kmh

Um 13.00 Uhr starteten ca. 650 Radfahrer zusammen mit den Profisim Hauptpulk ab Weil am Rhein. Insgesamt sind derzeit ca. 1.500 Radfahrer im Markgräfler Land bei strahlendem Sonnenschein unterwegs.

BASKETBALL

Bei den Basketballern gingen insgesamt 10 Mannschaften an den Start.

Folgende Mannschaften standen auf dem Siegertreppchen:

1. Team 3 Nations Cup (Gewinn: Einkaufsgutschein 350,-EUR)

2. Die Osmanen (Gewinn: Einkaufsgutschein 150,- EUR)

3. Schwarzwälder Schinken (Gewinn: Einkaufsgutschein 100,- EUR)

Als Sonderpreis gab es für die einzige Mädelsmannschaft "Goofballs" einen Einkaufsgutschein im Wert von 40,- EUR.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 24. Dezember 2010 um 15:44 Uhr